Webdesign

Die drei häufigsten Fehler beim Webdesign

professionelles webdesignDas Webdesign ist einer der Schlüsselfaktoren für den Erfolg einer Internetseite. Es ist daher ratsam, sich eingehend mit dieser Thematik zu beschäftigen. Viele Unternehmer tun dies nicht und begehen bei der Gestaltung ihrer Webpräsenzen zahlreiche Fehler, die dazu führen, dass ihre Seiten auf den hinteren Rängen der Suchmaschinen landen und von der angepeilten Zielgruppe kaum wahrgenommen werden. Wir haben einige der am häufigsten begangenen Webdesign-Fehler für Sie zusammengestellt.

Chaotische Navigation

Der Navigation kommt beim Webdesign eine grössere Bedeutung zu, als es den meisten Menschen bewusst ist. Wenn sich der Nutzer leicht zurechtfindet, kann man davon ausgehen, dass er für einige Minuten auf der Seite bleibt und vielleicht sogar einen Kauf tätigt. Wirkt die Menüführung chaotisch, ist es dagegen sehr wahrscheinlich, dass er schon nach wenigen Sekunden abspringt und sich eine andere Informationsquelle sucht.

Am erfolgreichsten sind Webseiten, deren Menüs sich auf fünf bis sechs Punkte beschränken. Bei umfangreichen Webpräsenzen können Unterpunkte hinzugefügt werden – jedoch nicht zu viele, da sich der User sonst schnell verzettelt. Als hilfreich hat sich die sogenannte Brotkrumennavigation erwiesen, die es dem Nutzer ermöglicht, von jeder Unterseite auf die höheren Ebenen zurückzukehren.

Zu viele Elemente

Beim Webdesign ist weniger oft mehr. Im Klartext bedeutet dies: Zu viele Elemente überfordern den User – ganz gleich, ob dieser ein Notebook oder ein Smartphone nutzt. Wenn der Besucher Dutzende von Grafiken, Texten und Fotos erblickt, führt dies häufig dazu, dass er sich abwendet und zur Suchmaschine zurückkehrt. Hierdurch steigt die Absprungrate, die einer der wichtigsten Rankingfaktoren ist, in schwindelerregende Höhen.

Mit grafischen Elementen sollte man bei der Erstellung einer Seite möglichst sparsam umgehen. Dies gilt insbesondere für Fotos: Sie sollten illustrieren und Aufmerksamkeit schaffen, aber keinesfalls ablenken. Man tut ausserdem gut daran, klar zwischen Inhalten, Angeboten und Werbung zu trennen. Fliesst alles ineinander, wirkt die Seite ungeordnet. Die Priorität sollte stets auf den Inhalten liegen: Diese zu verkaufen, ist der eigentliche Zweck einer kommerziell ausgerichteten Webseite.

Unvorteilhafte Farbwahl

Der Farbwahl wird beim Webdesign zumeist nur wenig Bedeutung beigemessen. Dies erkennt man beispielsweise daran, dass es etliche Seiten gibt, bei denen als Textfarbe tiefschwarz und als Hintergrundfarbe weiss gewählt wurde. Da es für das menschliche Auge enorm anstrengend ist, solche Texte zu lesen, sind hohe Absprungraten quasi vorprogrammiert. Grau eingefärbte Texte lesen sich wesentlich leichter. Andere Schriftfarben sollten nur dann genutzt werden, wenn sie inhaltlich sinnvoll sind.

Um Kontrast herzustellen, gibt es elegantere Methoden – beispielsweise, die einzelnen Elemente klar voneinander abzugrenzen. Auch durch Grössenunterschiede entsteht Kontrast. Am besten schaut man sich bei erfolgreichen Webseiten an, wie diese Farbe und Kontrast nutzen, um die Aufmerksamkeit der Besucher zu wecken und die Lesbarkeit zu erhöhen. Wichtig ist, dass der Nutzer auf den ersten Blick erkennt, worum es geht und welche Produkte oder Dienstleistungen angeboten werden.

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